Wie Braut und Bräutigam sich kennenlernten

Hier findest du Formulierungsvorschläge, um deinen Hochzeitsgästen in deiner Hochzeitsrede als Bräutigam davon zu erzählen, wie du deine Braut kennengelernt hast. Wähle einfach die Formulierung, die am besten zu dir und zu deiner Rede passt. In dieser Kategorie gibt es 10 Textbausteine:


Steffi und ich trafen uns zum ersten Mal beim Speeddating. Na ja, eigentlich war es kein offizielles Speeddating. Doch Steffi hat mir später einmal erzählt, dass ich sie bei unserem ersten Date noch nicht völlig von mir habe überzeugen können. Sie behauptet, ich sei so nervös und peinlich gewesen, dass sie sich zwischendurch manchmal gewünscht habe, ich würde aufstehen und durch einen anderen Mann ersetzt werden.

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Unser erstes Date lief nicht besonders gut. Ich will nicht zu viel davon erzählen. Nur so viel: Am Ende habe ich Steffi 20 Euro und dem Taxifahrer meine Telefonnummer gegeben.

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Steffi und ich kennen uns bereits seit dem Kindergarten. Sie war das einzige Mädchen, das mit meinem Bagger spielen durfte, und ich war der einzige Junge, den sie in der Nähe ihrer Puppen duldete. Es war klar, dass daraus eines Tages die große Liebe entstehen würde.

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Die Frage, ob ich die Universität mit Erfolg abgeschlossen habe, ist zwar immer noch Gegenstand von universitätsinternen Ermittlungen. Doch es gibt etwas viel Wichtigeres, was ich von der Uni fürs Leben mitgenommen habe, und das ist das Herz meiner wunderbaren Braut.

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Steffi traf ich zum ersten Mal auf einer Party bei einer gemeinsamen Freundin. Abgesehen davon, dass ich an diesem Abend die Liebe meines Lebens getroffen habe, muss ich sagen: Es war die mit Abstand schlechteste Party, auf der ich je gewesen bin.

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Der Liebe meines Lebens begegnete ich auf einer Studentenparty an der Uni Marburg, wo wir beide zu der Zeit studierten. Von Weitem trafen sich unsere Blicke, und wir fühlten uns beide sofort zueinander hingezogen. Ich drängte mich durch die Menge, während Steffi mich auf der Tanzfläche sehnsüchtig erwartete. Als ich sie erreichte, schlossen wir uns in die Arme und tanzten romantisch miteinander bis in den frühen Morgen, unsere verliebten Blicke trennten sich nicht mehr. Jedenfalls beschreibt Steffi es so. Ich selbst war zu betrunken, um mich richtig zu erinnern.

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Das erste Treffen zwischen Steffi und mir ist nicht wie ein traditionelles Date abgelaufen: Steffi hat die Drinks bezahlt, Steffi hat mich nach Hause gefahren, sie hat gesagt, dass ich sie anrufen soll, wann ich sie anrufen soll, und sie hat mir auch mitgeteilt, was genau ich sagen soll, wenn ich anrufe. Eigentlich hätte mir sofort klar sein müssen, worauf ich mich einlasse.

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Steffis und meine Romanze begann an einem magischen Abend im Frühling des Jahres 2003, als wir beide noch Teenager waren. Der Mond war aufgegangen. Meine Eltern waren ausgegangen.

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Es wird gesagt, Ehen würden im Himmel gestiftet. Das mag für viele Paare zutreffen, nicht so für Steffi und mich. Das Schicksal hat uns nicht im Himmel zusammengebracht, sondern am Tischkicker im Hinterzimmer von „Fritzis Billard-Café“ in Dortmund.

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Als Steffi schließlich bereit war, mit mir auszugehen, wollte ich nichts dem Zufall überlassen. Darum entschied ich mich, sie in das beste Restaurant einzuladen, das ich mir zu der Zeit leisten konnte. Und, was soll ich euch sagen, der Abend war ein voller Erfolg – bis auf den Moment, als ich ihr versehentlich Currywurstsoße auf die Bluse geschmiert habe – aber sonst war es toll.

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