Kindheit und Jugend der Braut

Hier findest du Formulierungsvorschläge für humorvolle Bemerkungen über die Kindheit und Jugend der Braut. Wähle einfach die Formulierung, die am besten zu dir und zu deiner Rede passt. In dieser Kategorie gibt es 10 Textbausteine:


Steffi war kein besonders rebellischer Teenager. Aber als sie im Alter von 16 Jahren mit Christian zusammengekommen ist, war ich öfter ein wenig besorgt, weil sie immer später nach Hause kam. Einmal habe ich sie erwischt, da ist sie unter der Woche erst um 2:00 Uhr ins Haus geschlichen. Ich habe sie zur Rede gestellt und gesagt: „Was fällt dir ein? Du hättest vor zwei Stunden im Bett sein müssen!“ Wisst ihr, was sie geantwortet hat? „War ich doch, Papa.“

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In Steffis Zeit als Teenager gab es eine Phase, da sind ihre Finanzen und ihr Geldausgeben völlig außer Kontrolle geraten. Das meiste gab sie für Kaffeetrinken und Partys aus, aber auch einiges für Make-up und Klamotten. Den Rest hat sie einfach verprasst.

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Obwohl Steffi schon immer sehr entscheidungsfreudig war, hat sie mich früher oft nach meiner Meinung gefragt. Allerdings meistens erst, nachdem sie sich entschieden hatte.

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Als Teenager hatte Steffi vor nichts Angst. Nichts ist sie aus dem Weg gegangen, außer dem Abwasch und ihren Hausaufgaben.

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Steffi wurde im Frühling 1982 in der Ulmer Universitätsklinik geboren. Zu Beginn schien sie selbst sprachlos zu sein über ihre eigene Geburt, denn die nächsten eineinhalb Jahre hat sie so gut wie kein Wort gesprochen. Doch jeder, der unsere Tochter gut kennt, weiß: Diesen Rückstand hat sie inzwischen wieder aufgeholt.

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In der Schule war Steffi ein ganz besonderes Kind. Ich weiß noch, als sie aus der Schule mit der Trophäe für das beste Wissenschaftsprojekt nach Hause gekommen ist – und wie der Direktor anrief, sie solle es sofort wieder zurückgeben.

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Steffi war schon immer ein kluges Mädchen. In der Schule lernte sie früh: Harte Arbeit wird vom Leben früher oder später belohnt. Auch zu Hause konnte sie sich einiges abgucken. Sie beobachtete zum Beispiel ihren Vater und stellte fest: Faulheit wird vom Leben sofort belohnt.

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In der Zeit, als unsere Tochter noch ein Teenager war, ging ein Großteil des Familieneinkommens für Shopping und für Steffis neue Klamotten drauf. Einmal hat sie mich gefragt, ob ich es in Ordnung fände, wenn sie ihre Röcke ein paar Zentimeter kürzer tragen würde. Ich sagte: Kein Problem – solange sie ihre Röcke ein paar Monate länger tragen würde.

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Bevor ich anfing, die Worte für die Rede zur Hochzeit von Steffi und Christian niederzuschreiben, bin ich zu Steffi hingegangen und habe sie gefragt, ob sie etwas dagegen hätte, wenn darin Ex-Freunde oder Ex-Freundinnen angesprochen würden. Doch sie hat gesagt, ich könne alles ansprechen. Mit ihrer Vergangenheit sei sie völlig im Reinen.

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Steffi war schon als Kind ein Mensch, der den Nervenkitzel liebt und das Leben immer voll auskosten will. Einmal als wir ins Auto gestiegen sind, hat sie zu mir gesagt: „Lass doch Mama fahren, das ist aufregender.“

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