Einstieg für alle Gelegenheiten

Hier findest du Formulierungsvorschläge für den Einstieg in deine Hochzeitsrede als Trauzeugin. Wähle einfach die Formulierung, die am besten zu dir und zu deiner Rede passt. In dieser Kategorie gibt es 14 Textbausteine:


Guten Abend! Für alle, die mich noch nicht kennen: Mein Name ist Julia und ich bin Steffis Trauzeugin. Dies war bis jetzt bereits ein aufregender und ereignisreicher Tag. Ich bin absolut sprachlos darüber, wie wunderbar diese Hochzeitsfeier bisher verlaufen ist. Allerdings bin ich nicht sprachlos genug, um nicht ein paar kurze Worte an euch und an unser Brautpaar zu richten.

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Wir haben nun den Punkt im Hochzeitszeremoniell erreicht, wo wir alle die Freude haben, unser Brautpaar etwas nervös auf ihren Stühlen herumrutschen zu sehen. Nein, ich bin nicht vom Hotel und bringe die Getränkerechnung. Mein Name ist Julia und ich halte die Trauzeugenrede – von der sich sicher einige von euch erhoffen, dass darin Details aus der wilden Jugend von Steffi und Christian zum besten gegeben werden. Lasst euch überraschen!

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Liebe Hochzeitsgäste, auf eindringliches Bitten von Steffi und Christian habe ich mich gestern Abend entschieden, alles aus meiner Hochzeitsrede herauszustreichen, was für die beiden unangenehm oder gar peinlich werden könnte. Darum bleibt mir nur noch eins zu sagen: Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. [Trauzeugin setzt sich hin und tut so, als wäre die Rede vorbei.]

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Guten Abend! Für alle, die mich noch nicht kennen: Mein Name ist Julia und ich bin Steffis Trauzeugin. Hochzeiten sind etwas Wundervolles. So wird der Bund der Ehe geschlossen und Trauzeugen dürfen eine Rede halten. Diese Option möchte ich gerne nutzen, um Euch mit meinen Worten zu erzählen, wie es zu dieser Hochzeit kam.

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Bei den Vorbereitungen für die heutige Feier hatten Steffi und Christian gewisse Probleme mit der Sitzordnung. Sie konnten sich einfach nicht entscheiden, wen sie wohin setzen sollten. Als Trauzeugin habe ich natürlich angeboten zu helfen.

Die Lösung brachte schließlich mein Vorschlag, die Gäste danach zu platzieren, wer die besten Hochzeitsgeschenke mitgebracht hat: ganz nach vorne die mit den kreativen und teuren Geschenken.

Übrigens, ist mein Mikro eigentlich laut genug? Wenn nicht, können wir es noch etwas lauter machen, damit mich auch die Gäste an den hinteren Tischen verstehen können. Ja? Auch die, die das Bügelbrett und die Ofenhandschuhe mitgebracht haben?

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Als Steffi mir erzählte, dass Christian sie gefragt hatte, ob die beiden heiraten würden und als sie mir erzählte, dass sie ja gesagt hatte, was glaubt ihr, war meine erste Reaktion?

Genau, ich war total schockiert. [kurze Pause]

Liebe Steffi, lieber Christian, liebe Verwandte, Freunde, liebe Hochzeitsgäste! Natürlich war ich nicht darüber schockiert, dass die beiden heiraten wollten. Das war ohnehin nur eine Frage der Zeit. Doch als Steffi mir davon erzählte, dass es eine Hochzeit geben würde, wurde mir sofort klar, dass ich als Trauzeugin heute Abend eine Hochzeitsrede würde halten müssen. Das hat mir natürlich Angst gemacht.

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Als ich begann, meine Rede als Trauzeugin für den heutigen Tag vorzubereiten, habe ich zunächst meinen Vater angerufen und ihn gefragt, wie lange so eine Rede eigentlich dauern sollte.

Papa, ein altmodischer Herr und erfahrener Redner, sagte zu mir: „Liebe Julia, die Rede muss so lang sein, dass du darin alle Qualitäten der Braut beschreiben kannst, die sie zu einer guten Partie machen, wie fürsorglich sie ist, wie häuslich, wie toll sie kochen kann und so weiter.“

In diesem Sinne gebe ich nun weiter an den nächsten Redner und sage vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. [Trauzeuge setzt sich zum Spaß erst einmal hin, steht dann aber wieder auf und spricht weiter.]

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Liebe Hochzeitsgäste, als Trauzeugin wird von mir erwartet, dass ich eine Rede halte, in der ich ein paar peinliche Geschichten aus Steffis Junggesellinnenzeit zum Besten gebe.

Und tatsächlich habe ich eine solche Rede vorbereitet. [Blatt Papier hervorziehen.] Nun ist es aber so, dass ich in diesem Jahr ebenfalls heiraten werde und dass Julia bei meiner Feier ebenfalls Trauzeugin sein wird.

Aus Sorge, dass sie sich bei mir revanchieren könnte, habe ich eine zweite Rede geschrieben. [Zweites Blatt hervorziehen.] Jetzt weiß ich einfach nicht, welche Rede ich halten soll. Was meint ihr? [Auf beiden Blättern steht derselbe Text.]

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Liebe Familie, liebe Freunde, liebe Hochzeitsgäste, mein Name ist Julia. Ich bin die Trauzeugin und ich fühle mich stolz und geehrt, dass ich mit meiner Hochzeitsrede die einzigen fünf Minuten des heutigen Abends gestalten darf, über die Braut und Bräutigam nicht selbst bestimmen konnten.

Vor allem für Christian, unseren Bräutigam dürfte das interessant sein, denn dadurch, dass Steffi hier nicht alles bestimmen kann, unterscheiden sich die nächsten fünf Minuten fundamental vom Rest seines Lebens.

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Guten Abend, alle zusammen! Ich freue mich sehr, euch alle hier heute Abend so fröhlich und ausgelassen beieinandersitzen zu sehen. Was könnte es für einen schöneren Anlass geben, als dass zwei so wunderbare Menschen wie Steffi und Christian einander das Jawort geben.

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Guten Abend, für alle, die mich noch nicht kennen: Mein Name ist Julia. Ich bin die Trauzeugin und deswegen erwarten viele von euch vermutlich von mir, dass ich in meiner Rede zumindest ein paar Anspielungen auf schlüpfrige Details aus Steffis Junggesellinnenzeit zum Besten gebe.

Und tatsächlich gäbe es da ein zwei oder vielleicht auch mehr Anekdoten zu erzählen, doch ich muss euch leider enttäuschen. Denn vor etwa zehn Minuten hat die Braut ihr Schweigegeldangebot noch einmal deutlich erhöht. Liebe Steffi, du kannst dich auf mich verlassen. [Trauzeugin zwinkert der Braut zu.]

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Zunächst möchte ich dem Vater der Braut zu seiner absolut grandiosen Hochzeitsrede gratulieren. Das waren wirklich rührende Worte. Eine solche Rede erhöht natürlich auch den Druck und die Erwartungen des Publikums an alle Redner, die danach sprechen. Lieber Wolfgang, dafür sage ich schon einmal vielen herzlichen Dank!

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Im Namen unseres Brautpaars möchte ich euch allen noch einmal ganz herzlich dafür danken, dass ihr alle heute von nah und fern zu dieser Hochzeitsfeier angereist seid. Ist es nicht erstaunlich, wie weit die Leute reisen, wenn sie dafür einen Abend, wenn es umsonst Essen und Getränke gibt?

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Liebe Gäste, als Trauzeugin ist es eigentlich meine Aufgabe, euch heute in meiner Rede ein paar Geschichten über Steffis wilde Studienzeit zu erzählen. Nur zu gerne würde ich heute Abend ein von dieser tollen Zeit berichten, doch leider war ich selbst an den meisten Missgeschicken selbst beteiligt und darum möchte ich diesen Teil meiner Rede als Trauzeugin jetzt gerne überspringen und mich gleich Steffis großen Erfolgen und seinen beeindruckenden Errungenschaften zuwenden.

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