Witze auf Kosten des Bräutigams

Hier findest du Formulierungsvorschläge für Witze auf Kosten des Bräutigams. Wähle einfach die Formulierung, die am besten zu dir und zu deiner Rede passt. In dieser Kategorie gibt es 13 Textbausteine:


Liebe Steffi, lieber Christian, liebe Familie und Freunde unseres Brautpaars, verehrte Hochzeitsgäste! Beim Sektempfang heute nach der Kirche hatte ich die Gelegenheit, mit vielen von euch zu sprechen und euch zu fragen, wie ihr unseren Bräutigam Christian charakterisieren würdet.

Ich habe hier einen Zettel, darauf habe ich einige eurer Antworten geschrieben. [Trauzeuge zieht Zettel aus dem Jackett.] Hier steht: hilfsbereit, witzig, spontan, humorvoll, locker, ehrlich, zuverlässig, flexibel, pünktlich.

Ganz unten auf meiner Liste steht allerdings auch: dickköpfig, ungeduldig und faul im Haushalt. Ich kann mir das eigentlich gar nicht vorstellen. Aber gut: Steffi [Braut] kennt ihn wohl am besten.

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Wer Christian kennt, der weiß, dass ich nicht auf die klassische Weise ausgesucht wurde, um heute Abend eine Rede zu halten. Tatsächlich haben seine besten Freunde – Rainer, Michael und ich – Streichhölzer gezogen. Ich habe verloren, darum stehe ich jetzt hier.

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Liebes Brautpaar, verehrte Gäste, mein Name ist Peter, und ich bin der Trauzeuge. Es ist für mich heute das erste Mal, dass ich bei einer Hochzeit eine so wichtige Rolle spiele. Darum würde ich gerne wissen: Stimmt es eigentlich, dass es einen alten Brauch gibt, wonach alle Brautjungfern dem Trauzeugen einen Kuss geben müssen? Ich frage nur, weil ich einfach nicht daran schuld sein möchte, dass in dieser schnelllebigen Zeit noch mehr gute alte Traditionen untergehen.

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In seiner Jugend hat Christian viel Zeit damit verbracht, nach sich selbst zu suchen. Dann kam auf einmal ein schicksalhafter Tag. An dem ging Christian zum Frisör und ließ sich die lange Mähne stutzen. Und: Da war er!

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Wie wir alle wissen, kam irgendwann der glückliche Tag, an dem Christian und Steffi sich getroffen haben. Als ich die Braut heute in ihrem wunderschönen Kleid sah, habe ich einmal mehr gedacht: Mensch, der Christian hat wirklich einen außerordentlich guten Geschmack. Doch als ich den Bräutigam sah, war ich nicht ganz sicher, ob ich das auch von Steffi behaupten kann.

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Viele von euch wissen es vielleicht: Steffi hat sich immer eine ganz einfache und unspektakuläre Hochzeit gewünscht. Warum sie das wollte, weiß ich nicht. Aber es

erklärt, warum sie sich einen so einfachen und unspektakulären Bräutigam ausgesucht hat.

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Verehrte Hochzeitsgäste, ich weiß leider gar nicht, was ich sagen soll. Christian Müller, so heißt, glaube ich, der Bräutigam, wollte uns vorab eine E-Mail mit allen wichtigen Informationen schicken. Die ist aber wohl nicht bei uns angekommen. Vielleicht sollte ich mich erst einmal vorstellen: Mein Name ist Peter, und ich komme von der Agentur Trauzeugen GmbH. Mir wurden 200 Euro und ein warmes Abendessen versprochen, wenn ich hier heute Abend eine Rede halte.

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Liebe Hochzeitsgäste, ich würde euch heute gerne ein paar Geschichten über Christians fabelhaften Charakter erzählen, über seine Großzügigkeit, seine Hilfsbereitschaft und seine vielen anderen guten Eigenschaften. Das würde ich wirklich gerne, doch leider kann ich das nicht: Meine Religion verbietet es mir zu lügen.

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Ich denke, ich spreche für euch alle, wenn ich sage, dass Christian eine großartige Rede als Bräutigam gehalten hat. Wirklich beeindruckend: Ich kenne ihn jetzt schon seit 15 Jahren und ich habe ihn noch nie so lange am Stück sprechen gehört – jedenfalls ohne dass er dabei gelallt oder geflucht hat.

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Für die Junggesellen ist heute ein trauriger Tag, denn mit Steffi ist heute eine weitere echte Traumfrau für immer vom Heiratsmarkt verschwunden. Die Junggesellinnen können den heutigen Tag sehr viel gelassener angehen. Den Verlust von Christian kann der Heiratsmarkt vermutlich deutlich leichter ausgleichen.

Als Christian mich ersuchte, heute Abend eine Rede zu halten, bat er mich, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Er sagte, ich solle nur die Wahrheit sagen – egal wie schmeichelhaft das für ihn werden könnte.

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Liebe Hochzeitsgäste, es tut mir leid – ich bin leider total unvorbereitet. Gestern Abend saß ich im Hotelzimmer an meinem Computer, dachte nach über die aufregenden Höhepunkte, die Meilensteine und die Abenteuer in Christians Leben – und dabei bin ich leider eingeschlafen.

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Ihr werdet mir alle zustimmen: Die Braut sah heute einfach traumhaft aus, wie sie vorne am Traualtar stand. Der Bräutigam hingegen sah eher traumatisiert aus.

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Steffi und Christian sind ja schon einige Jahre zusammen, und darum habe ich heute vor der Trauung den Priester gefragt: „Was halten Sie davon, wenn das Brautpaar vor der Hochzeit Sex hat?“ Er sagte: Für ihn sei das okay, sofern sich dadurch die Hochzeitszeremonie nicht unnötig verzögere.

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