Einstieg mit Selbstironie

Hier findest du Formulierungsvorschläge für einen selbstironischen Einstieg in deine Hochzeitsrede als Bräutigam. Wähle einfach die Formulierung, die am besten zu dir und zu deiner Rede passt. In dieser Kategorie gibt es 10 Textbausteine:


Liebe Gäste, dies ist wirklich ein bemerkenswerter Tag. Das findet auch mein Trauzeuge Peter. Der hat gerade eben noch zu mir gesagt, er hätte es sich im Traum nicht vorstellen können, dass er jemals den Tag erlebt, an dem ich für alle die Getränke bezahle.

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Liebe Familie, liebe Freunde, liebe Hochzeitsgäste, ich weiß gar nicht mehr, ob ich jemals vor so vielen intelligenten, kultivierten und gesitteten Menschen das Wort ergriffen habe. Oder doch, jetzt fällt es mir wieder ein. Es war letzte Woche vor der Südkurve in der Allianz Arena.

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Wisst ihr eigentlich, dass wir alle, die wir hier im Saal sitzen, etwas gemeinsam haben? Ratet mal, was es ist! Genau, keiner von uns weiß, was ich in meiner Hochzeitsrede sagen werde.

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Kommen wir nun zu meiner Rede als Bräutigam. [Der Bräutigam zieht zum Schein ein dickes Bündel bedruckter Blätter aus der Tasche.] Keine Sorge, das hier ist nicht die Hochzeitsrede. Das ist Steffis Liste mit Dingen, die ich ab heute besser nicht mehr tun sollte. [Bräutigam zieht aus dem Stapel eine Seite mit den Notizen für seine Rede.]

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Zu Beginn vielleicht ein Satz an die Verwandten von Steffis Seite, die mich noch nicht so gut kennen. Lasst euch nichts erzählen von meinen Freunden und Verwandten. Es ist nicht besser für euch, wenn das immer so bleibt. Ich hoffe, ich spreche im Laufe des Abends noch mit jedem Einzelnen von euch.

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An diesem Tag, wo Steffi und ich den ersten Schritt in Richtung unserer eigenen Familie gemacht haben, möchte ich vor allem meinen Eltern versichern, dass sich dadurch zwischen uns nichts ändern wird. Was auch immer passiert, wir werden immer eng verbunden sein – es sei denn, dass die Polizei jemals meinen Schrank in eurem Keller durchsucht. Dann dürfte eine längere Trennung anstehen.

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Als ich hörte, dass ich heute eine Rede halten soll, habe ich sofort gesagt: Kein Problem. Ich glaube nämlich, dass ich ein sehr guter Redner bin. Wenn ich in der Vergangenheit Reden gehalten habe, dann passierte immer das gleiche: Sobald ich mich nach der Rede hingesetzt habe, haben die Leute zu mir gesagt: Mensch, das war das Beste, was du je gemacht hast.

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Ein Freund hat neulich zu mir gesagt, wenn ich verheiratet sei, hätte ich nichts mehr zu sagen. Ob er Recht hatte, werde ich bald erleben. Für diese Hochzeitsrede werde ich aber sicher noch den einen oder anderen Satz herausbringen.

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Zu Beginn möchte ich erst mal mit dem Gerücht aufräumen, Steffi und ich hätten schon jetzt geheiratet, weil wir heiraten müssten. Das ist völliger Unsinn. Zwei bis drei Wochen hätten wir auf jeden Fall noch Zeit gehabt.

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Beim Halten dieser Rede habe ich einen gewissen Nachteil den anderen Rednern gegenüber, die – wie ich finde – ganz toll gesprochen haben. Aber ich muss leider mit meinem Hindernis leben. Meine Frau hat darauf bestanden: Ich spreche darum nüchtern.

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Steffi und ich haben uns darauf geeinigt, dass es in unserer Ehe eine klare Rollenverteilung geben muss. Das bedeutet: Ich halte die Hochzeitsreden. Steffi schreibt sie.

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